Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Windwechsel 2016

Seit 2012 bringt das Projekt „Windwechsel“ Jugendliche aus der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli und dem Lycée Alfred Nobel aus der Pariser Banlieue in Bremerhaven zusammen, um sich über Klimawandel und Umweltschutz zu informieren. Entstanden ist das Projekt aus dem DFJW-Pilotprojekt „Clichy-sous-Bois trifft Neukölln“, koordiniert wird es von Clever e.V.

Interkulturelle, sprachliche und umweltpädagogische Themen sind Schwerpunkte des Austauschs. Zentral im Projekt „Windwechsel“ ist es den Jugendlichen Lösungsstrategien im Umweltschutz mit den damit verbunden beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen. Das Projekt „Windwechsel“ ist beispielhaft für die vom DFJW geförderte Zusammenarbeit von schulischer und außerschulischer Bildung. Die Verknüpfung mit Partnern aus der Wirtschaft und das Integrieren lokaler Bildungsangebote, wie das Klimahaus Bremerhaven und das Deutsche Auswandererhaus, ermöglichen ein spanendes und vielfältiges Programm.

Partner ist dieses Jahr das mittelständische Bremer Unternehmen „Reetec“, dessen Arbeitsfelder u.a. Planung, Wartung und Netzanbindung für Windenergieanlagen an Land und auf dem Meer sind. Bei Reetec konnten die Teilnehmenden unterschiedliche Arbeitsbereiche und Techniken rund um die „Hinderniskennzeichnung“ – die Warnleuchten auf den Windkraftanlagen – kennenlernen.

„Am meisten hat mich beim Besuch der Firma das Löten interessiert, weil es eine so präzise Arbeit ist.“ Ugurcan (16) 

„Die Arbeit in so einem Unternehmen ist ein interessantes Arbeitsfeld, weil es ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche neben der Elektrotechnik gibt.“ Massita (16) aus Clichy-sous-Bois

„Für unsere Schüler bedeutet der Besuch in einem Betrieb, dass die Schüler in der realen Arbeitswelt sehen, was wir in der Schule üben und lernen. Wenn das im Rahmen eines Austauschs stattfindet in einem anderen Land, dann hilft das neue Ideen für die berufliche Zukunft zu geben und auch sonst Horizonte zu öffnen.“ Toufiik Bouallaga, Lehrer für Elektrotechnik am Lycée Alfred Nobel (Clichy-sous-Bois)

Gemeinschaftsschule: Besuch vom Francemobil

Foto: Hans-Christian Hähnelt
Foto: Hans-Christian Hähnelt

Zum nunmehr zweiten Mal besuchte uns François Henry vom Institut Français mit seinem Francemobil. Mit viel Energie brachte er Bilder, Spiele und Musik, kurzum: das Leben „à la française“ in unsere Schule. Für unsere Schülerinnen und Schüler war der Besuch eine willkommene Abwechslung! Die Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli bietet neben dem Französischunterricht ab Klasse 7 und Klasse 11 auch zahlreiche Aktionen sowie Austauschprogramme mit Frankreich an.

SPORT 3D – Austausch macht Schule auf dem Campus Rütli

Foto: DDM
Foto: DDM

Unter dem Motto „Solidarité Participation Ouverture Respect Tolérance contre Discrimination Différence pour la Dignité“, oder kurz – „SPORT 3D“ – kamen Jugendliche aus Italien, Spanien und Deutschland eine Woche lang in Toulouse zusammen – das „Team Germany“ stellten dabei Schüler*innen unseren elften Klassen. Nachdem diese den Auftakt des Programms mit Kennenlernspielen selbst gestalteten, folgten unter anderem Workshops zum Cécifoot („Blindenfußball“), die Entdeckung der Stadt Toulouse, eine Fahrradtour zur Tour de France und natürlich jede Menge Sport, der im abschließenden internationalen Fußballturnier endete. Bei diesem konnte „la Mannschaft“ sogar den Pokal in der Kategorie „Fair-Play“ mit nach Hause nehmen. Der größte Erfolg des Projektes ist jedoch sicherlich der dynamisch geführte und gelungene interkulturelle Austausch zwischen Neuköllner Jugendlichen und anderen jungen Menschen in Europa.

„SPORT 3D“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli und bapob e.V. mit Unterstützung des EU-Programms „ERASMUS+„.

Mehr unter (französisch): http://www.ladepeche.fr/article/2016/07/13/2383733-l-euro-continue-au-chene-vert.html

FÜNF MONDE

Johannes Vogl: 5 Monde, Campus Rütli - CR² 2016 (Foto: Tschernow)
Johannes Vogl: Fünf Monde, Campus Rütli – CR² 2016 (Foto: Tschernow)


Der Berliner Künstler Johannes Vogl hat seine Arbeit Fünf Monde an den Kränen der Baustelle des Campus Rütli installiert. An solchen Baukränen sind üblicherweise große Leuchtkästen angebracht, die das Logo der jeweiligen Baufirma tragen. Vogl ersetzt diese durch Zeichnungen eines Vollmondes und lässt nachts neben dem realen Mond fiktive Monde am Horizont erscheinen.

Fünf Monde in Berlin-Neukölln ist eine Produktion der Temporären Galerie in der Quartiershalle auf dem Campus Rütli – CR². Realisiert wurde das Vorhaben mit der Unterstützung des Bezirks Berlin-Neukölln, Dieter Rosenkranz und der Freudenberg Stiftung. Außerdem unterstützten das Bauunternehmen HTI Greußen, Spies Hecker Lacke, Dipl. Ing. J. Sorget und Wolfgang Zifreund das Vorhaben.

Zu sehen ist die Installation von Frühjahr bis Winter 2016 auf der Baustelle des Campus Rütli. Je nach Bauphase erstrahlen bis zu fünf Monde am Nachthimmel.

Weitere Informationen unter: http://campusbildungimquadrat.eu/monde/

 

Log oder Freudenberg Stiftung     Neukoeller Bezirkswappen     Logo der Stiftung Zukunft Berlin

km2_Neukoelln_RGB_Hell     CampusBildung_Logo_Web     Logo_CR2

Eröffnung der Temporären Galerie

Stephane Leonard: Inseln Sketch (2016)
Stephane Leonard: Inseln Sketch (2016)

15. Juni 2016, 15 bis 21 Uhr
Eröffnung der sechsten Ausstellung der Temporären Galerie

Für die Ausstellungsreihe TRANSFORMATION ist, in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern einer 8. Klasse der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli, die ortsspezifische Installation Inseln des Berliner Künstlers Stephane Leonard entstanden, die in der Temporären Galerie auf dem Campus Rütli gezeigt wird.

Am 15. Juni eröffnet Jan-Christopher Rämer, Bezirksstadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport des Bezirks Neukölln, die sechste Ausstellung um 15.00 Uhr mit den Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli. Ab 19.00 Uhr beginnt die öffentliche Eröffnung für alle Interessierten.

Die Temporäre Galerie findet im Rahmen von Ein Quadratkilometer Bildung Berlin-Neukölln statt. Partner ist der Campus Rütli – CR². Ausstellungen und Begleitprogramme werden durch Spenden ermöglicht.


TRANSFORMATION VI
Stephane Leonard  ■  INSELN
16. – 29. Juni 2016

Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 10 – 17 Uhr
Kuratorin: Silvia Ploner

Besucheradresse:
Temporäre Galerie in der Quartiershalle Campus Rütli  |  Rütlistraße 35  |  12045 Berlin

Führungen mit Schulklassen auf der Baustelle Campus Rütli

Was leistet der Beruf „Bauingenieur“? Was ist das Besondere am Gründungsverfahren „Bohrpfahl“? Unter diesen Fragestellungen nahmen die JüL-Klasse 4-6 (Geckos, Grundstufe) und die Klasse 9.2 der Sekundarstufe I das Angebot wahr, die Baustelle Campus Rütli zu besichtigen.

Die Bohrpfahlarbeiten für die Gründung der drei neuen Gebäude (Schulerweiterung Grundstufe, Schulobjekt WAT, Stadtteilzentrum) sind bis Ende April 2016 durchgeführt worden. Kurz vor Beendigung dieser Arbeiten haben sich Schüler*innen und Pädagogen*innen erklären und zeigen lassen, wie die Gründungsarbeiten geplant und durchgeführt werden sowie worauf es bei der Arbeit von Ingenieuren ankommt.

Vielen Dank an die JüL-Klasse 4-6, den Geckos, die auf dem Blog Reuterkids einen Bericht mit Fotos dazu veröffentlicht haben!

https://reuterkids.com/2016/04/26/die-baustelle-auf-dem-campus-ruetli/

Bau2
Foto: https://reuterkids.files.wordpress.com/2016/04/bau2.jpg?w=338&h=450

Eigens für die Schulklassen stellte Herr Kusch vom Ingenieurbüro LAP (Statiker für die Gebäude) in einem Vortrag das Projekt unter den Aspekten „Gründung“ und „Beruf Bauingenieur“ vor. Herr Hanke als projektleitender Architekt vom Büro Schulz & Schulz Architekten, Herr Sorger als Bauleiter vom Ingenieurbüro Widell und Herr Dr. Rostalski als Campus-Projektkoordinator von der L.I.S.T. Stadtentwicklung GmbH standen zusätzlich für alle Fragen und Anliegen zur Verfügung.

 

Sanierung MANEGE: Jugendliche präsentieren ihre Workshopergebnisse

JFE MANEGE - Campus Rütli - CR² (Foto: mr)

JFE MANEGE – Campus Rütli – CR² (Foto: mr)

Die Vorstellungen für aktuelle und zukünftige Nutzung der Jugendeinrichtung waren Gegenstand dieser Veranstaltung. Die Jugendlichen der MANEGE präsentierten am Freitag, 18. März 2016, 17.00 Uhr, im Theatersaal der MANEGE ihre Workshop-Ergebnisse (mehr: PDF zum herunterladen). Es waren Vertreter*innen vom Bezirk, Sanierungsbeauftragte und Campus Rütli anwesend. Die Sanierungsbeauftragten für das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Allee/ Sonnenallee, die BSG, stellten im Anschluss den Rahmen, Ziele und weiteren Schritte vor (PDF zum herunterladen)

Diese Workshop-Ergebnisse (Protokoll als PDF) sind essentieller Bestandteil für die Durchführung der Machbarkeitsstudie „Sanierung Objekt MANEGE“. Bei dieser Studie wird u.a. zu bewerten sein, ob das Gebäude für die benötigten und gewünschten Nutzungen ertüchtigt und ausgebaut oder eher abgerissen und neu gebaut werden sollte. Neben den Fragen zu Nutzungsmix bzw. -perspektiven werden bei der Studie auch energetische, städtebauliche und bautechnische Aspekte (z.B. Gründung) mit zu berücksichtigen sein.

 

Download: Protokoll Workshop-Ergebnisse Manege

Download: Rahmen für Sanierung Manege

Download: JFE-Manege Präsentation Nutzungsstatistik

Baumaßnahmen (ange)laufen…

Seit Ende Januar 2016 prägen zunehmend die Baumaßnahmen das Bild der Campusflächen.

Der Bauzaun wurde gestellt und Hinweise zu den neuen Wegeführungen ausgehangen. In den ersten Wochen wurde der Bauzaun oft beschädigt und die Baustellenabsperrung immer wieder ignoriert.

160120_NeueWege-Interim
(Foto: mr)

Es folgten die Sondierungsbohrungen an den Stellen, wo später die Bohrpfähle in die Erde betoniert werden. Mit der Sondierung wurde nach möglichen Kampfmitteln aus dem 2. Weltkrieg gesucht.

160119_Sondierungsbohrungen
(Foto: mr)

Gleichzeitig wurde zum Gelände Kita Rütlistraße und KJGD der Zaun zur neuen Campuszuwegung von der Ossastraße erneuert und ein zusätzliches Tor eingebaut. Der Gehweg der Ossastraße wurde angepasst und Unebenheiten (Kanaldeckel) ausgeglichen. Damit sind für die beiden Einrichtungen Lieferungen und Entsorgungen auch über die Ossastraße möglich.

160304_Zaun+Tor-KitaRütli
(Foto: mr)
160309_Ossastr-Kanaldeckel
(Foto: mr)

Im März erreichte das Bohrpfahlgerät den Campus. Mit diesem werden über hundert Bohrungen ins Erdreich vorgenommen und die Bohrlöcher mit Beton ausgegossen. Dadurch wird im Boden die notwendige Tragfähigkeit geschaffen, damit an diesen Stellen  Gebäude errichtet werden können.

160308_Bohrpfahlgerät
(Foto: mr)

Entlang der Rütlistraße bis zur Weserstraße sind Rohre für die Ableitung von Grundwasser oberirdisch verlegt. Die Wasserhaltung (Abpumpen/ Absenken von Grundwasser) ist für den Zeitraum notwendig, wenn das Kellergeschoss des Grundstufenbaus errichtet wird.

160322_Wasserhaltung-Rütlistr
(Foto: mr)

Besuch des Staatsministers Michael Roth auf dem Campus Rütli

Diskussion mit Schülerinnen und Schülern über die europäische Flüchtlingspolitik

Am 11. März 2016 besuchte der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, den Campus Rütli. Hervorgegangen war der Besuch aus einer Einladung der Schüler*innen, die im Januar beim Deutsch-Französischen Entdeckungstag im Auswärtigen Amt zu Gast waren.

Nach dem Empfang durch Campusleiterin Cordula Heckmann und Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer hatten die Schüler*innen der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli das Wort:

Eine Stunde lang nutzten sie die direkte Begegnung mit Politik und löcherten den Staatsminister mit gut vorbereiteten und durchaus kritischen Fragen rund um das Thema europäische Flüchtlingspolitik: die Unterbringung geflüchteter Menschen vor Ort und die aktuelle Situation an der griechisch-mazedonischen Grenze waren dabei ebenso Thema wie deutsche Waffenexporte und die politische Rolle der Türkei. In der aufmerksam und engagiert geführten Diskussion wurde allen Beteiligten schnell deutlich, wie komplex und vielschichtig die Situation ist.

Beginn erster Baumaßnahmen – Bohrpfahlgründung

Seitens der Bauleitung wurde mitgeteilt, dass ab dem 18. Januar mit den Arbeiten für die Bohrpfahlgründungen begonn werden soll. Diese besondere Technik ist notwendig, da mit normalen Fundamenten keine ausreichende Tragfähigkeit für die später darauf zu bauenden Gebäude erreicht wird.

Mit der Erteilung der Baugenehmigung, mit den fast fertiggestellten Baustelleneinrichtungen, Bau- und Behelfswegen sowie mit dem Abriss des mobilen Schulunterrichtsgebäudes beginnen nun die eigentlichen Neubaumaßnahmen. Abhängig vom weiteren Witterungsverlauf werden in den nächsten Wochen Fahrzeuge und Maschinen für die Bohrarbeiten auf der Campusbaustelle sichtbar. Diese Arbeiten bedeuten, dass mittels eines Krans Löcher in die Erde gebohrt und diese dann mit Beton ausgefüllt werden.

Bei Interesse für eine Besichtigung dieses Prozesses der Bohrpfahlgründung melden Sie sich bitte bei der CR² Projekt- und Akteurskoordination. In begrenztem Umfang können Führungen organisiert werden.