Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Kinder-Fahrrad-Demo am 27.05.2018

Viele Schüler*innen, Pädagogen*innen und Eltern unserer Schule benutzen das Fahrrad. Leider wird der Verkehr in unserem Kiez zunehmend unübersichtlicher und damit gefährlicher. Deshalb unterstützen wir als Schule das Projekt „Fahrradfreundliches Neukölln“. Am 27.Mai findet dazu eine Kinder-Fahrrad-Demo für mehr und sicheren Raum statt. Über eine zahlreiche Beteiligung würden wir uns freuen. Näheres finden Sie unter folgendem Link

Hier einige Eindrücke von Kidical Mass Berlin im letzten Jahr:

Schulkonzert der Grundstufe am 25. und 26.06.2018

Um möglichst allen interessierten Eltern und Gästen die Möglichkeit zu geben, an unserem Schulkonzert teilzunehmen, wird es zwei Veranstaltungen geben.

  1. Termin: Montag, 25.06.2018, 17:00 Uhr (Jahrgänge 1-3)
  2. Termin: Dienstag, 26.06. 2018, 17:00 Uhr (Jahrgänge 4-6)

Das Schulkonzert findet in der Quartiershalle auf dem Campus Rütli (Eingang Pflügerstraße) statt. Einladungen folgen über Ranzenpost!

Bild: Wolfmann [CC BY-SA 4.0] auf Wikimedia Commons

Projektwoche vom 19.03.-23.03.2018

Vom 19. bis 23. März findet unsere Projektwoche statt. Hier können Sie die Beschreibungen der Projekte in der Grundstufe herunterladen und ansehen.

GemS Grundstufe: Hospitationsmöglichkeit am 24.05.2018

Hospitationsmöglichkeit am 24.05.2018 für Eltern, deren Kinder 2019 schulpflichtig werden.

Sie sind herzlich eingeladen im Unterricht der JüL-Gruppen 1-3 zu hospitieren und an einem Auswertungsgespräch teilzunehmen.

  1. Block: 8:00 Uhr bis 9:30 Uhr anschließend Gesprächsangebot zum Austausch und offene Fragen
  2. Block: 9:55 Uhr bis 11:30 Uhr anschließend Gesprächsangebot zum Austausch und offene Fragen

Melden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail an unter

030 600 347 690 bzw. sekretariat-grundstufe@campusruetli.de.

Gemeinschaftsschule: Abiturbeilage des Tagesspiegels vom 16.07.2017

Abiturbeilage des Tagesspiegels vom 16.07.2017
Abitur am Campus Rütli in Berlin-Neukölln „Die Lehrer hier glauben an uns“

Vor elf Jahren hatte die Rütli-Schule einen miesen Ruf. Heute sind die Plätze am Campus begehrt – und die Schüler begeistert. [….] Hier der Link zum Weiterlesen
:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/abitur-am-campus-ruetli-in-berlin-neukoelln-die-lehrer-hier-glauben-an-uns/20064126.html

Gemeinschaftsschule: Seminarfahrt nach Prag

Endlich war es soweit: die Zeit der lang ersehnten Seminarfahrt, auf die wir uns schon lange gefreut hatten, war gekommen. Am 22. März 2017 fuhren wir, der 13. Jahrgang, für vier Tage nach Prag. Ziel der Seminarfahrt war, neben der Stadtentdeckung, gemeinsam für das kommende Abitur in Deutsch und Englisch intensiv zu lernen. Begleitet wurden wir von Herrn Finken, unserem Deutschlehrer, und Herrn Schönröck, unserem Englischlehrer. Empfangen wurden wir in Prag von unserer Reiseführerin Susi. Sie begleitete uns ins Hotel und führte uns im Anschluss in ein Restaurant, wo wir erstmals Kontakt mit der einheimischen bzw. der böhmischen Küche hatten.

Am nächsten Tag begannen wir nach dem Frühstück mit unserer ersten Unterrichtseinheit. In Deutsch haben wir uns verschiedene Kommunikationsmodelle wie z.B. das Modell von Schulz von Thun angeschaut. In Englisch hingegen haben wir uns mit der Frage „Difficult times for Human Rights?“ auseinandergesetzt. Der Unterricht war unserer Ansicht nach sehr effektiv, denn wir bereiteten uns hauptsächlich konkret auf die Prüfungsschwerpunkte in Deutsch und Englisch vor.

Nach dem Unterricht war eine Stadtbesichtigung angesagt. Unsere Reiseführerin holte uns im Hotel ab und wir fuhren mit Bus und Bahn ins Zentrum. Wir besichtigten den Wenzelsplatz, welcher direkt im Zentrum von Prag liegt und ein Platz von historischer Bedeutung war. Zudem gingen wir in die Prager Burg, zur Karlsbrücke und was uns am meisten beeindruckte war der Altstädter Ring. Dort hatten wir vom obersten Stockwerk des Rathauses einen faszinierenden Blick auf die Goldene Stadt.

Abends vergaßen wir auch nicht, das Nützliche der Abiturvorbereitung mit dem Angenehmen eines Pragaufenthalts zu verbinden. In kleinen Gruppen – mit oder ohne Lehrer – erkundeten wir die sowohl alte als auch moderne und spannende Stadt. Beim gemeinsamen Bowlen am Samstag Abend fand die Reise einen sehr fröhlichen und harmonischen Abschluss.

Unserer Ansicht nach war die äußerst spannende wie informative Seminarfahrt eine sehr hilfreiche Abiturvorbereitung. Wir blicken zurück auf eine ereignisreiche Woche, in der wir sowohl höchst produktiv gelernt als auch mit viel Spaß die Stadt besichtigt haben und zwar in einer sehr stimmigen Atmosphäre.

Merve Bayar

Gemeinschaftsschule: Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen

Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen

Ein Tagesbericht von Merve Bayar (Jahrgang 13)

Am 26. Januar 2017 ging es für 22 Schüler der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli in die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers in Sachsenhausen. Nachdem wir uns im Unterricht mit dem Dritten Reich und dessen Terror- und Einschüchterungsmethoden auseinandergesetzt hatten, wollten wir mehr über das Schicksal der verfolgten Menschen erfahren.

Der Tag in der Gedenkstätte Sachsenhausen begann mit einer Einführung durch einen Mitarbeiter. Er hielt einen Vortrag über die Bedeutung und Entwicklung des Konzentrationslagers seit 1936. Anschließend bekamen wir eine Führung über das Gelände der Gedenkstätte, bei der wir unter anderem eine Häftlingsbaracke besichtigen konnten. Wir schauten uns drinnen um und sahen wie die Gefangenen fernab von jeglicher Menschlichkeit lebten. Die Baracken waren jeweils ungefähr 250 Quadratmeter groß und für ca. 250 Gefangene ausgelegt. Mit diesen Bildern im Kopf verließen wir die Baracke und machten uns auf den Weg entlang der Grenzräume; ein einmaliger Einblick, welcher Eindruck bei den Schülern hinterließ, vor allem, weil es aus heutiger Sicht kaum vorstellbar ist, welche schrecklichen Verbrechen an diesem Ort von der SS begangen wurden.

Anschließend teilten sich die Schüler in fünf Gruppen auf. Jede Gruppe bekam eine Aufgabe zugewiesen, mit der sie sich dann auf dem Gedenkstättengelände auseinandersetzte. Drei Schüler und ich bekamen die Aufgabe, uns mit den unterschiedlichen Häftlingsgruppen zu beschäftigen. Um Informationen zu bekommen, gingen wir in ein Museum auf dem Vorplatz. Dort erfuhren wir, dass zunächst Kommunisten und Sozialdemokraten – also die politischen Gegner – später auch Juden, Sinti und Roma und Behinderte gefangen genommen wurden. Aus Interesse informierten wir uns auch über die sowjetische Besatzung des Geländes nach 1945 und über die Befreiung der Gefangenen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Danach präsentierten wir unsere Ergebnisse den Mitschülern.

Zum Schluss besichtigten wir ein fast zerstörtes Gebäude, welches in den Untergrund führte. Sprachlos waren wir, als wir erfuhren, dass hier schreckliche Experimente an den Gefangenen durchgeführt wurden, bevor man sie ermordete.

Wir alle wissen bereits seit vielen Jahren durch den Schulunterricht, durch Dokumentationen und Medien, wie grausam die Taten der Nazis waren. Einen Tatort mit eigenen Augen gesehen zu haben, half, sich das Ausmaß der Schreckensherrschaft vorzustellen. Für mich war es eine sehr bedeutende Exkursion, die mit vielen Emotionen verbunden war.