Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Gemeinschaftsschule: Abiturbeilage des Tagesspiegels vom 16.07.2017

Abiturbeilage des Tagesspiegels vom 16.07.2017
Abitur am Campus Rütli in Berlin-Neukölln „Die Lehrer hier glauben an uns“

Vor elf Jahren hatte die Rütli-Schule einen miesen Ruf. Heute sind die Plätze am Campus begehrt – und die Schüler begeistert. [….] Hier der Link zum Weiterlesen
:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/abitur-am-campus-ruetli-in-berlin-neukoelln-die-lehrer-hier-glauben-an-uns/20064126.html

Gemeinschaftsschule: Seminarfahrt nach Prag

Endlich war es soweit: die Zeit der lang ersehnten Seminarfahrt, auf die wir uns schon lange gefreut hatten, war gekommen. Am 22. März 2017 fuhren wir, der 13. Jahrgang, für vier Tage nach Prag. Ziel der Seminarfahrt war, neben der Stadtentdeckung, gemeinsam für das kommende Abitur in Deutsch und Englisch intensiv zu lernen. Begleitet wurden wir von Herrn Finken, unserem Deutschlehrer, und Herrn Schönröck, unserem Englischlehrer. Empfangen wurden wir in Prag von unserer Reiseführerin Susi. Sie begleitete uns ins Hotel und führte uns im Anschluss in ein Restaurant, wo wir erstmals Kontakt mit der einheimischen bzw. der böhmischen Küche hatten.

Am nächsten Tag begannen wir nach dem Frühstück mit unserer ersten Unterrichtseinheit. In Deutsch haben wir uns verschiedene Kommunikationsmodelle wie z.B. das Modell von Schulz von Thun angeschaut. In Englisch hingegen haben wir uns mit der Frage „Difficult times for Human Rights?“ auseinandergesetzt. Der Unterricht war unserer Ansicht nach sehr effektiv, denn wir bereiteten uns hauptsächlich konkret auf die Prüfungsschwerpunkte in Deutsch und Englisch vor.

Nach dem Unterricht war eine Stadtbesichtigung angesagt. Unsere Reiseführerin holte uns im Hotel ab und wir fuhren mit Bus und Bahn ins Zentrum. Wir besichtigten den Wenzelsplatz, welcher direkt im Zentrum von Prag liegt und ein Platz von historischer Bedeutung war. Zudem gingen wir in die Prager Burg, zur Karlsbrücke und was uns am meisten beeindruckte war der Altstädter Ring. Dort hatten wir vom obersten Stockwerk des Rathauses einen faszinierenden Blick auf die Goldene Stadt.

Abends vergaßen wir auch nicht, das Nützliche der Abiturvorbereitung mit dem Angenehmen eines Pragaufenthalts zu verbinden. In kleinen Gruppen – mit oder ohne Lehrer – erkundeten wir die sowohl alte als auch moderne und spannende Stadt. Beim gemeinsamen Bowlen am Samstag Abend fand die Reise einen sehr fröhlichen und harmonischen Abschluss.

Unserer Ansicht nach war die äußerst spannende wie informative Seminarfahrt eine sehr hilfreiche Abiturvorbereitung. Wir blicken zurück auf eine ereignisreiche Woche, in der wir sowohl höchst produktiv gelernt als auch mit viel Spaß die Stadt besichtigt haben und zwar in einer sehr stimmigen Atmosphäre.

Merve Bayar

GemS Grundstufe: Hospitationsmöglichkeit am 14.06.2017

Hospitationsmöglichkeit am 14.06.2017 für Eltern, deren Kinder 2018 schulpflichtig werden.

Sie sind herzlich eingeladen im Unterricht der JüL-Gruppen 1-3 zu hospitieren und an einem Auswertungsgespräch teilzunehmen.

  1. Block: 8:00 Uhr bis 9:30 Uhr anschließend Gesprächsangebot zum Austausch und offene Fragen
  2. Block: 9:55 Uhr bis 11:30 Uhr anschließend Gesprächsangebot zum Austausch und offene Fragen

Melden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail an unter

030 600 347 690 bzw. sekretariat-grundstufe@campusruetli.de.

Gemeinschaftsschule: Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen

Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen

Ein Tagesbericht von Merve Bayar (Jahrgang 13)

Am 26. Januar 2017 ging es für 22 Schüler der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli in die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers in Sachsenhausen. Nachdem wir uns im Unterricht mit dem Dritten Reich und dessen Terror- und Einschüchterungsmethoden auseinandergesetzt hatten, wollten wir mehr über das Schicksal der verfolgten Menschen erfahren.

Der Tag in der Gedenkstätte Sachsenhausen begann mit einer Einführung durch einen Mitarbeiter. Er hielt einen Vortrag über die Bedeutung und Entwicklung des Konzentrationslagers seit 1936. Anschließend bekamen wir eine Führung über das Gelände der Gedenkstätte, bei der wir unter anderem eine Häftlingsbaracke besichtigen konnten. Wir schauten uns drinnen um und sahen wie die Gefangenen fernab von jeglicher Menschlichkeit lebten. Die Baracken waren jeweils ungefähr 250 Quadratmeter groß und für ca. 250 Gefangene ausgelegt. Mit diesen Bildern im Kopf verließen wir die Baracke und machten uns auf den Weg entlang der Grenzräume; ein einmaliger Einblick, welcher Eindruck bei den Schülern hinterließ, vor allem, weil es aus heutiger Sicht kaum vorstellbar ist, welche schrecklichen Verbrechen an diesem Ort von der SS begangen wurden.

Anschließend teilten sich die Schüler in fünf Gruppen auf. Jede Gruppe bekam eine Aufgabe zugewiesen, mit der sie sich dann auf dem Gedenkstättengelände auseinandersetzte. Drei Schüler und ich bekamen die Aufgabe, uns mit den unterschiedlichen Häftlingsgruppen zu beschäftigen. Um Informationen zu bekommen, gingen wir in ein Museum auf dem Vorplatz. Dort erfuhren wir, dass zunächst Kommunisten und Sozialdemokraten – also die politischen Gegner – später auch Juden, Sinti und Roma und Behinderte gefangen genommen wurden. Aus Interesse informierten wir uns auch über die sowjetische Besatzung des Geländes nach 1945 und über die Befreiung der Gefangenen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Danach präsentierten wir unsere Ergebnisse den Mitschülern.

Zum Schluss besichtigten wir ein fast zerstörtes Gebäude, welches in den Untergrund führte. Sprachlos waren wir, als wir erfuhren, dass hier schreckliche Experimente an den Gefangenen durchgeführt wurden, bevor man sie ermordete.

Wir alle wissen bereits seit vielen Jahren durch den Schulunterricht, durch Dokumentationen und Medien, wie grausam die Taten der Nazis waren. Einen Tatort mit eigenen Augen gesehen zu haben, half, sich das Ausmaß der Schreckensherrschaft vorzustellen. Für mich war es eine sehr bedeutende Exkursion, die mit vielen Emotionen verbunden war.

Gemeinschaftsschule: Rütli sucht das Supertalent 2017

Die Veranstaltung „Rütli sucht das Supertalent“ (RsdS) ist für unsere musikbetonte Gemeinschaftsschule mittlerweile zu einer liebgewonnenen Tradition geworden. Grund- und Mittelstufe treten mit ihren besonderen Talenten zu einem fairen Wettkampf in der Quartiershalle an, angefeuert und bewundert von vielen Mitschüler*innen und Lehrer*innen. Die Musiklehrer*innen von Grund- und Mittelstufe, insbesondere Frau Köhn und Frau Dürr, hatten den Event perfekt vorbereitet und eine motivierte Jury zusammengestellt. Die charmante Moderation hatten eine Grundschülerin und eine Schülerin aus Klasse 7 übernommen. Diesmal war die Punktevergabe gar nicht so einfach, da die sechs Kandidaten*innen (Sänger*innen, Tänzer*innen und Bands) alles gaben und qualitativ dicht beieinander lagen. Das war längst nicht mehr nur ein Nachsingen von bekannten Songs, es wurde auch selbst Komponiertes und Getextetes geboten. Das Publikum war schwer beeindruckt und sparte nicht mit Applaus. Am Ende siegte Katharina Hahn mit großartiger Stimme und gekonnter Performance.

Gemeinschaftsschule: Workshop zum Thema „Extremismus entzaubern“

Zum Thema „Extremismus entzaubern“ haben wir, die Klasse 9.3, am 10. Februar 2017 zusammen mit unserer Jugendsozialarbeiterin Frau Ünal und unserem Klassenlehrer Herrn Nolte an einem Workshop teilgenommen. Hierfür bekamen wir Besuch von den Streetworkern Yassin und Micky, die für die Violence Prevention Network e.V. arbeiten. Wir begannen den Tag mit einem Aufwärmspiel zu demokratischen Entscheidungen, bei dem wir uns selbst positionieren mussten. Hierbei lernten wir auch die Bedeutung des Fremdworts Extremismus kennen. Danach haben wir in einer Gruppenarbeit Texte zum Thema Extremismus und Demokratie gelesen und anschließend einander unsere Ergebnisse präsentiert. Nach einer Pause haben wir einen Kurzfilm über verschiedene Arten von Radikalisierung geschaut und darüber diskutiert. Anschließend schauten wir eine Art Werbe-Film des IS, anhand dessen wir über die Gefahren des Internets diskutiert haben. Denn es wurden nur die scheinbar „guten“ Seiten des IS gezeigt, von all den schlimmen Dingen und den Gefahren aber geschwiegen. Auch hieran konnte man erkennen, wie wichtig ein kritischer Umgang mit Medien ist. Dank des Workshops von Yassin und Micky haben wir viel über Radikalisierung und ihre Gefahren gelernt und das Allerbeste ist: Wir hatten sogar Spaß dabei.

Von Melda, Süheda, Sophia, Ebru, Adelisa, Nedzmije und Omar

Vorlesetag am Campus Rütli mit Wanja Mues

Wanja Mues an der GemS auf dem Campus Rütli, Berlin
Wanja Mues © Moritz Peters für DIE ZEIT

Ein echter Schauspieler. Also so wirklich. Neugierig und offen wie immer staunten die Schüler des 13. Jahrgangs, dass Wanja Mues auf Initiative der ZEIT am 18.11.2017 an der Gemeinschaftsschule des Campus Ruetli vorlas. Aber Klassiker des frühen und mittleren 20. Jahrhunderts? Da gingen bereits nach kurzer Zeit die Augenbrauen hoch. Puuh. Ganz schön weit weg von Neukölln. Allerdings ohne jeden Fehler. Krass. Nicht ein Fehler. Kein Stottern, keine Pause, nicht mal eine falsche Betonung.

Wanja Mues an der GemS auf dem Campus Rütli, Berlin
Wanja Mues © Moritz Peters für DIE ZEIT

Und dann kam dieser Brecht-Text. Der Typ, von dem die Lehrer immer sagen, dass er irgendwie so wichtig wäre. Eine Fahrt mit dem Schiff von Kuba nach New York, Pokern, Glück, Tragik: „Vier Männer und ein Pokerspiel“. Und plötzlich zeigte sich, was den Klassiker eben klassisch macht: Jeder Generation aufs Neue etwas zu sagen, als sei es eigens Ihr gesagt. Gesteigerte Aufmerksamkeit machte sich breit – und Interesse. Und da hatte Wanja Mues die Schüler.

Als Herr Mues dann noch Tucholskys „Ein Ehepaar erzählt einen Witz“ vortrug und sein schauspielerisches Können voll aufs Parkett bringen konnte, war das Eis endgültig gebrochen.Die Schüler lachten und freuten sich. Und das über Literatur. Ob die Lehrer sich da mehr über den Vortrag oder über die Reaktion der Schüler freuten, muss offen bleiben.

Wanja Mues an der GemS auf dem Campus Rütli, Berlin
Wanja Mues © Moritz Peters für DIE ZEIT

Die letzte halbe Stunde nutzten die Schüler, um mit Wanja Mues ins Gespräch zu kommen – auch über Literatur, aber vor allem, wenn wundert es, über die Schauspielerei. Eine gelungene Veranstaltung.

Robin Finken

Gemeinschaftsschule: Exkursion zum Bundestag

Exkursion zum Bundestag

Exkursion des 12. Jahrgangs der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli zum Bundestag im Reichstagsgebäude

Am 07.12.2016 unternahmen die Schüler*innen des 12. Jahrgangs der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli eine Exkursion zum Deutschen Bundestag, der im Reichstagsgebäudes sitzt. Begleitet wurden wir von den Lehrkräften Frau Nalepa (PW), Frau Richter (PW) und Herrn Lüpke (Geschichte). Nachdem wir es durch die Sicherheitskontrolle geschafft hatten, nahmen wir auf der Besuchertribüne des Plenarsaals Platz und lauschten einem Vortrag einer Vertreterin des Bundestag-Besucherdienstes. Sie erläuterte uns die Architektur des Gebäudes und die Arbeitsweise des Parlaments. Dabei führte sie aus, dass das Gebäude aus einer Verbindung des historischen Reichstagsbaus mit modernen Elementen, wie zum Beispiel der Kuppel, besteht. Der moderne Parlamentsbau stehe für Transparenz und Offenheit – wichtige Merkmale der parlamentarischen Demokratie der Bundesrepublik.
Nach einer kurzen Führung durch das Haus stand dann ein Gespräch mit Herrn Dr. Fritz Felgentreu (SPD) auf dem Programm, der der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neukölln ist. In einer offenen Gesprächsatmosphäre hatten wir die Möglichkeit, Herrn Felgentreu unsere im Unterricht vorbereiteten Fragen zu stellen. Wir erfuhren, dass Herr Felgentreu den Ausbau von Ganztagsschulen, gerade in „Problemkiezen“, befürwortet. Die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin beurteilt er zwiespältig, äußerte aber auch Verständnis, da die Ankunft hunderttausender Flüchtlinge im Jahr 2015 eine Situation dargestellt habe, die man nicht planen könne. Auf die Frage, wie er zu Korruptionsvorwürfen gegenüber Politikern stehe, antwortete er, dass er keinen einzigen aktiven bestechlichen Politiker kenne. Schließlich erfuhren wir noch, dass Herr Felgentreu als Bundestagsabgeordneter von 8 bis 23 Uhr arbeitet und gut 9.000 Euro brutto verdient.
Nach dieser Fragestunde haben wir noch mit einem Audio-Guide die Kuppel des Reichstagsgebäudes besichtigt, von der man einen tollen Blick auf Berlin genießen konnte. Insgesamt war die Exkursion sehr spannend. Wir haben eine Menge gelernt. Ein großes Dankeschön geht an die begleitenden Lehrer, die uns diesen interessanten Tag ermöglicht haben!

Monique Tiedmann, LK Geschichte Jahrgang 12

Gemeinschaftsschule: Bericht aus dem Bundeskanzleramt

Bericht über die Teilnahme an der Veranstaltung „Was braucht die Einwanderungsgesellschaft“ im Bundeskanzleramt am 19.12.2016

Am Montag, den 19.12.2016 nahm ich mit sieben anderen Schüler*innen unserer Schule an der Veranstaltung „Was braucht die Einwanderungsgesellschaft?“ im Bundeskanzleramt teil. Dazu hatte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Aydan Özoğuz, Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet eingeladen. Dieses besondere Erlebnis ermöglichte uns einen Einblick in die deutsche Regierungszentrale, den Austausch mit anderen Schülern*innen zum Thema Integration und ein Grußwort der Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Nachdem wir uns mit Herrn Lüpke, dem begleitenden Lehrer, in der Schule getroffen und diese Tagung vorbereitet hatten, fuhren wir zum Bundeskanzleramt und wurden nach dem Sicherheitscheck freundlich empfangen. Zunächst begrüßte uns Cherno Jobatey, der bekannte Fernsehmoderator, bevor dann Frau Özoğuz eine Rede hielt. Bei dieser Tagung, so führte sie aus, gehe es darum, welches Bild junge Menschen auf das Einwanderungsland Deutschland haben. Wir wurden des Weiteren aufgefordert, Vorstellungen und Ideen für eine gelingende Integration zu entwickeln. Im Anschluss gab es eine Führung durch das Kanzleramt, so dass wir beispielsweise den Kabinettssaal anschauen konnten. Daraufhin nahmen wir an Workshops zu unterschiedlichen Themen teil. Meine Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit dem Thema „Hallo Nachbar! – Zusammenleben in Deutschland stärken“. Wir konnten mit anderen Schülern*innen aus ganz Deutschland, darunter viele mit Einwanderungshintergrund, diskutieren und unsere Erfahrungen aus Neukölln einbringen. Die Ergebnisse aus den Workshops wurden dann in großer Runde vorgestellt und gemeinsam mit der Staatsministerin ausgewertet.
Am Abend verlieh Frau Özoğuz mit großem Presseaufgebot Integrationsmedaillen an Ehrenamtliche, die sich in besonderer Weise für die Integration von Einwanderern engagieren. Der Höhepunkt der Veranstaltung war ganz sicher das Grußwort der Bundeskanzlerin. Wir waren sehr beeindruckt von den Erlebnissen dieses Tages. Leider wurden die Eindrücke dann später am Abend von dem Anschlag am Breitscheidplatz überschattet.

Aya Elkhodary, Klasse 10.2

Windwechsel 2016

Seit 2012 bringt das Projekt „Windwechsel“ Jugendliche aus der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli und dem Lycée Alfred Nobel aus der Pariser Banlieue in Bremerhaven zusammen, um sich über Klimawandel und Umweltschutz zu informieren. Entstanden ist das Projekt aus dem DFJW-Pilotprojekt „Clichy-sous-Bois trifft Neukölln“, koordiniert wird es von Clever e.V.

Interkulturelle, sprachliche und umweltpädagogische Themen sind Schwerpunkte des Austauschs. Zentral im Projekt „Windwechsel“ ist es den Jugendlichen Lösungsstrategien im Umweltschutz mit den damit verbunden beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen. Das Projekt „Windwechsel“ ist beispielhaft für die vom DFJW geförderte Zusammenarbeit von schulischer und außerschulischer Bildung. Die Verknüpfung mit Partnern aus der Wirtschaft und das Integrieren lokaler Bildungsangebote, wie das Klimahaus Bremerhaven und das Deutsche Auswandererhaus, ermöglichen ein spanendes und vielfältiges Programm.

Partner ist dieses Jahr das mittelständische Bremer Unternehmen „Reetec“, dessen Arbeitsfelder u.a. Planung, Wartung und Netzanbindung für Windenergieanlagen an Land und auf dem Meer sind. Bei Reetec konnten die Teilnehmenden unterschiedliche Arbeitsbereiche und Techniken rund um die „Hinderniskennzeichnung“ – die Warnleuchten auf den Windkraftanlagen – kennenlernen.

„Am meisten hat mich beim Besuch der Firma das Löten interessiert, weil es eine so präzise Arbeit ist.“ Ugurcan (16) 

„Die Arbeit in so einem Unternehmen ist ein interessantes Arbeitsfeld, weil es ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche neben der Elektrotechnik gibt.“ Massita (16) aus Clichy-sous-Bois

„Für unsere Schüler bedeutet der Besuch in einem Betrieb, dass die Schüler in der realen Arbeitswelt sehen, was wir in der Schule üben und lernen. Wenn das im Rahmen eines Austauschs stattfindet in einem anderen Land, dann hilft das neue Ideen für die berufliche Zukunft zu geben und auch sonst Horizonte zu öffnen.“ Toufiik Bouallaga, Lehrer für Elektrotechnik am Lycée Alfred Nobel (Clichy-sous-Bois)