Archiv der Kategorie: Bauen

Führungen mit Schulklassen auf der Baustelle Campus Rütli

Was leistet der Beruf „Bauingenieur“? Was ist das Besondere am Gründungsverfahren „Bohrpfahl“? Unter diesen Fragestellungen nahmen die JüL-Klasse 4-6 (Geckos, Grundstufe) und die Klasse 9.2 der Sekundarstufe I das Angebot wahr, die Baustelle Campus Rütli zu besichtigen.

Die Bohrpfahlarbeiten für die Gründung der drei neuen Gebäude (Schulerweiterung Grundstufe, Schulobjekt WAT, Stadtteilzentrum) sind bis Ende April 2016 durchgeführt worden. Kurz vor Beendigung dieser Arbeiten haben sich Schüler*innen und Pädagogen*innen erklären und zeigen lassen, wie die Gründungsarbeiten geplant und durchgeführt werden sowie worauf es bei der Arbeit von Ingenieuren ankommt.

Vielen Dank an die JüL-Klasse 4-6, den Geckos, die auf dem Blog Reuterkids einen Bericht mit Fotos dazu veröffentlicht haben!

https://reuterkids.com/2016/04/26/die-baustelle-auf-dem-campus-ruetli/

Bau2
Foto: https://reuterkids.files.wordpress.com/2016/04/bau2.jpg?w=338&h=450

Eigens für die Schulklassen stellte Herr Kusch vom Ingenieurbüro LAP (Statiker für die Gebäude) in einem Vortrag das Projekt unter den Aspekten „Gründung“ und „Beruf Bauingenieur“ vor. Herr Hanke als projektleitender Architekt vom Büro Schulz & Schulz Architekten, Herr Sorger als Bauleiter vom Ingenieurbüro Widell und Herr Dr. Rostalski als Campus-Projektkoordinator von der L.I.S.T. Stadtentwicklung GmbH standen zusätzlich für alle Fragen und Anliegen zur Verfügung.

 

Sanierung MANEGE: Jugendliche präsentieren ihre Workshopergebnisse

JFE MANEGE - Campus Rütli - CR² (Foto: mr)

JFE MANEGE – Campus Rütli – CR² (Foto: mr)

Die Vorstellungen für aktuelle und zukünftige Nutzung der Jugendeinrichtung waren Gegenstand dieser Veranstaltung. Die Jugendlichen der MANEGE präsentierten am Freitag, 18. März 2016, 17.00 Uhr, im Theatersaal der MANEGE ihre Workshop-Ergebnisse (mehr: PDF zum herunterladen). Es waren Vertreter*innen vom Bezirk, Sanierungsbeauftragte und Campus Rütli anwesend. Die Sanierungsbeauftragten für das Sanierungsgebiet Karl-Marx-Allee/ Sonnenallee, die BSG, stellten im Anschluss den Rahmen, Ziele und weiteren Schritte vor (PDF zum herunterladen)

Diese Workshop-Ergebnisse (Protokoll als PDF) sind essentieller Bestandteil für die Durchführung der Machbarkeitsstudie „Sanierung Objekt MANEGE“. Bei dieser Studie wird u.a. zu bewerten sein, ob das Gebäude für die benötigten und gewünschten Nutzungen ertüchtigt und ausgebaut oder eher abgerissen und neu gebaut werden sollte. Neben den Fragen zu Nutzungsmix bzw. -perspektiven werden bei der Studie auch energetische, städtebauliche und bautechnische Aspekte (z.B. Gründung) mit zu berücksichtigen sein.

 

Download: Protokoll Workshop-Ergebnisse Manege

Download: Rahmen für Sanierung Manege

Download: JFE-Manege Präsentation Nutzungsstatistik

Baumaßnahmen (ange)laufen…

Seit Ende Januar 2016 prägen zunehmend die Baumaßnahmen das Bild der Campusflächen.

Der Bauzaun wurde gestellt und Hinweise zu den neuen Wegeführungen ausgehangen. In den ersten Wochen wurde der Bauzaun oft beschädigt und die Baustellenabsperrung immer wieder ignoriert.

160120_NeueWege-Interim
(Foto: mr)

Es folgten die Sondierungsbohrungen an den Stellen, wo später die Bohrpfähle in die Erde betoniert werden. Mit der Sondierung wurde nach möglichen Kampfmitteln aus dem 2. Weltkrieg gesucht.

160119_Sondierungsbohrungen
(Foto: mr)

Gleichzeitig wurde zum Gelände Kita Rütlistraße und KJGD der Zaun zur neuen Campuszuwegung von der Ossastraße erneuert und ein zusätzliches Tor eingebaut. Der Gehweg der Ossastraße wurde angepasst und Unebenheiten (Kanaldeckel) ausgeglichen. Damit sind für die beiden Einrichtungen Lieferungen und Entsorgungen auch über die Ossastraße möglich.

160304_Zaun+Tor-KitaRütli
(Foto: mr)
160309_Ossastr-Kanaldeckel
(Foto: mr)

Im März erreichte das Bohrpfahlgerät den Campus. Mit diesem werden über hundert Bohrungen ins Erdreich vorgenommen und die Bohrlöcher mit Beton ausgegossen. Dadurch wird im Boden die notwendige Tragfähigkeit geschaffen, damit an diesen Stellen  Gebäude errichtet werden können.

160308_Bohrpfahlgerät
(Foto: mr)

Entlang der Rütlistraße bis zur Weserstraße sind Rohre für die Ableitung von Grundwasser oberirdisch verlegt. Die Wasserhaltung (Abpumpen/ Absenken von Grundwasser) ist für den Zeitraum notwendig, wenn das Kellergeschoss des Grundstufenbaus errichtet wird.

160322_Wasserhaltung-Rütlistr
(Foto: mr)

Beginn erster Baumaßnahmen – Bohrpfahlgründung

Seitens der Bauleitung wurde mitgeteilt, dass ab dem 18. Januar mit den Arbeiten für die Bohrpfahlgründungen begonn werden soll. Diese besondere Technik ist notwendig, da mit normalen Fundamenten keine ausreichende Tragfähigkeit für die später darauf zu bauenden Gebäude erreicht wird.

Mit der Erteilung der Baugenehmigung, mit den fast fertiggestellten Baustelleneinrichtungen, Bau- und Behelfswegen sowie mit dem Abriss des mobilen Schulunterrichtsgebäudes beginnen nun die eigentlichen Neubaumaßnahmen. Abhängig vom weiteren Witterungsverlauf werden in den nächsten Wochen Fahrzeuge und Maschinen für die Bohrarbeiten auf der Campusbaustelle sichtbar. Diese Arbeiten bedeuten, dass mittels eines Krans Löcher in die Erde gebohrt und diese dann mit Beton ausgefüllt werden.

Bei Interesse für eine Besichtigung dieses Prozesses der Bohrpfahlgründung melden Sie sich bitte bei der CR² Projekt- und Akteurskoordination. In begrenztem Umfang können Führungen organisiert werden.

Presseeinladung

zum Spatenstich für die Erweiterungsbauten auf dem Campus Rütli

Datum: 9. Oktober 2015, um 10 Uhr
Ort: Quartierssporthalle Campus Rütli, Foyer
Rütlistraße 35-36, 12045 Berlin

Pressemitteilung als PDF zum Herunterladen

Nach umfangreichen Planungsarbeiten laden Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer und Schul- und Campusleiterin Cordula Heckmann zum symbolischen Spatenstich für die Ergänzungsbauten auf dem Gelände des Bildungscampus Rütli – CR² ein. Am Festakt werden die Schirmherrin des Campus Rütli – CR², Christina Rau, Vertreter*innen der Senatsbildungsverwaltung und Senatsbauverwaltung sowie der Freudenberg Stiftung, der
Karl-Konrad-und-Ria-Groeben-Stiftung und der Stiftung Zukunft Berlin neben zahlreichen örtlichen Akteurinnen und Akteuren des Quartiersmanagements, der Bildungsverbünde und kooperierender Einrichtungen teilnehmen.

Die Baumaßnahmen haben ein Gesamtvolumen von 33,33 Mio. Euro und werden bis zum Jahr 2020 andauern.

Aus Landes- und Bezirksmitteln werden 28,55 Mio. Euro für folgende Maßnahmen bereitgestellt:

  • einen Schulerweiterungsbau für die Grundstufe der Gemeinschaftsschule,
  • einen Schulbau für den Arbeitslehre-Unterricht WAT (Wirtschaft Arbeit, Technik),
  • ein Stadtteilzentrum (mit Elternzentrum, Pädagogischer Werkstatt, Gebietskoordination, Zahnärztlichem Dienst, dem Regionalen Sozialpädagogischen Dienst des Jugendamtes und einen Ort für Angebote der Volkshochschule)
  • sowie die Außenanlagen um einen Campusplatz mit
    Grünflächen, Pausenorten und Sportflächen.

Für die Mensa-Erweiterung zur Gewährleistung eines Essensangebotes für die Klassen 1-13 der Gemeinschaftsschule kommen 2,28 Mio. EUR aus EU-Fördermitteln „Zukunftsinitiative Stadteil II (ZIS II)/ Soziale Stadt.

Für die Berufswerkstatt zur Erstberatung und Angebote zur beruflichen Bildung, Orientierung und Qualifizierung hat der Bezirk 2,5, Mio. Euro aus dem EU-Programm ZIS II / Soziale Stadt beantragt.

Bezirksbürgermeisterin Giffey: „Mit diesem herausragenden Bildungs- und Stadtentwicklungsprojekt stößt der Bezirk Neukölln gemeinsam mit seinen Partnern einen Entwicklungsprozess an, der mehr Chancen auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe für Kinder und Jugendliche, aber auch für deren Eltern eröffnen soll. Der Spatenstich für die Erweiterungsbauten ist der Beginn der Umsetzung pädagogischer Ideen in modernste Räume für gutes Lehren und Lernen.“

Baerbel Ruben

CR²: Ab 07.09.15 – Beginn Baustelle „Erweiterungsbauten“

Ab Montag, 7. September, erfolgt die schrittweise Sperrung der Rütlistraße zwischen Kreuzung Pflügerstraße (Quartiershalle) bis Höhe Schulgebäude. Dieser Bereich gehört zum Baustellengebiet „Erweiterungsbauten Campus Rütli“.

Ein Befahren ist nur für Baufahrzeuge oder Rettungswagen möglich bzw. nach vorheriger Absprache mit der zuständigen Bauleitung.

Als erstes werden an den entsprechenden Stellen Halteverbotsschilder (ab 7.9.) aufgestellt, ab 9.09.  gilt das Halte- und Parkverbot.

Nach Einrichtung des provisorischen Fußweges von der Ossastraße bis zur Rütlistraße (Ecke Kita Rütlistraße) wird während der Bauphase die Rütlistraße von der Pflügerstraße aus auch für Fußgänger nicht passierbar sein.

Campus Rütli: Information zu Abbruch- und Beräumungsarbeiten zu Grundstücken Pflügerstraße 34 und 35/36

Im Zeitraum vom 27.07.2015 bis voraussichtlich Ende Oktober 2015 finden auf den Grundstücken Pflügerstraße 34 und Pflügerstraße 35/36 als eigenständige Maßnahme Abbruch- und Beräumungsarbeiten statt. Die Grundstücke Pflügerstraße 34 und 35/36 sind Teilflächen für die Erweiterung des Campus Rütli. Es werden u.a. die ehemalige Autowerkstatt abgerissen und Flächen saniert.

Weitere Informationen, Auskünften und Kontaktdaten für Nachfragen sind aus der folgenden AnwohnerInnen-Mitteilung zu entnehmen:

150810_DSK-Anwohnerinfo

Hier die AnwohnerInnen-Mitteilung als Download